Sie packen es an. Gemeinsam.

Flüchtlingsnetzwerk und Verbandsgemeinde zogen Halbjahresbilanz

„Wir könnten ohne das Netzwerk nicht auskommen“, sagte Achim Haag, Bürgermeister der Verbandsgemeinde jetzt bei einem Pressegespräch. „Den Freiwilligen, die Flüchtlinge begleiten, können wir gar nicht genug danken.“ Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Migrationsdienst des Deutschen Roten Kreuzes und Flüchtlingsnetzwerk in der Verbandsgemeinde Altenahr habe vor rund einem halben Jahr begonnen. „In aller Stille, in aller Ruhe, und es funktioniert.“ Mittlerweile haben 137 Menschen, unter anderem aus Syrien, Iran und Irak, hier Zuflucht gefunden, vor Kriegsterror, Verfolgung, bitterer Not. Haag: „Wir haben den Auftrag, diesen Menschen Schutz zu bieten. Das müssen wir hinkriegen.“

Zum Glück habe man die Flüchtlinge vorrangig in Wohnhäusern unterbringen können – und nicht, wie in Städten, Turnhallen belegen müssen. Gregor Doege, Koordinator des Flüchtlingsnetzwerkes in der Verbandsgemeinde, bekannte, er sei begeistert davon, wie die ehrenamtlichen Helfer sich engagierten: Sprachförderung betrieben, Wohnungen einrichteten, kleine und große Alltagsprobleme lösten.

 

Und auch die Abstimmung mit dem DRK-Migrationsdienst und der Verwaltung „klappt hervorragend“. Herzlich, handfest, unbürokratisch: So versteht sich das Bündnis aller, die sich in der Verbandsgemeinde um Integration bemühen.


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