Begegnungsnachmittag Mayschoss

Vierter Begegnungsnachmittag des Flüchtlingsnetzwerkes in Mayschoss

Für die Kinder gab es eine Spielstube.
Für die Kinder gab es eine Spielstube.
Die Begegnungen waren herzlich.
Die Begegnungen waren herzlich.
Weinkönigin mit den Weinprinzessinnen
Weinkönigin mit den Weinprinzessinnen

Die Mitglieder des Pfarrgemeinderates von Mayschoß sind Gastgeber beim vierten Begegnungsnachmittag des Flüchtlingsnetzwerkes in der Verbandsgemeinde Altenahr. Der Andrang im Bürgerhaus ist so groß, dass nicht alle Platz finden. Weil auch das Wetter freundlich ist, bilden sich draußen vor der Tür Grüppchen, die diskutieren, neue Aktionen planen, die Sonne genießen. Die Flüchtlingskinder haben einen ganzen Raum für sich. Da basteln sie Filzblüten mit Messdienerinnen und engagierten Frauen aus der Gemeinde. Guido Cramer, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, ist sichtlich berührt: „Das ist einfach nur schön, Junge und Alte, Menschen aus unterschiedlichen Nationen, die sich kennenlernen. So kann Integration anfangen.“

Sehr zufrieden mit dem Nachmittag ist auch Bürgermeister Hans-Ulrich Jonas. Er hat sich mit einigen Syrern unterhalten. „Ich war sehr überrascht, wie gut sie schon Deutsch sprechen.“ Weinkönigin Elena Metzinger, die mit ihren Weinprinzessinnen Nina Schall und Shameena Zedler zu Besuch kam, ist längst ins Gespräch mit einer vorher noch Fremden vertieft. Anfangs hat sie gesagt: „Ich hatte keine Ahnung, dass schon so viele Flüchtlinge hier leben. Man kriegt davon zu wenig mit.“ Anette Kalt, Hausfrau und Winzerin, kommt gerade von „einer Art Boule-Spiel“ mit Kindern und Männern zurück an den Kaffeetisch. Sie ist überzeugt: „Nur persönliche Erfahrung nimmt uns die Unsicherheit.“ (wa)


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Carlotta (Dienstag, 01 März 2016 05:34)

    Sonnenschein, nette Menschen, tolle Gastgeber. Ein rundum gelungener Nachmittag und eine gute Gelegenheit, alte und neue Nachbarn kennenzulernen.